Die Freiarbeit

Bericht zum Elternworkshop


Seit 1997 arbeiten wir an unserer Schule nach einem pädagogischen Konzept, welches den Titel "Global Denken - Lokal Handeln" trägt. Dabei steht das selbstständige und selbstverantwortete Lernen und die Fähigkeit vernetzt zu denken im Mittelpunkt.

Wir definieren Freiarbeit als eine schülerorientierte Unterrichtsform, die den Kindern größtmögliche Freiheit zu selbstbestimmter schulischer Arbeit gewährt. Sie vollzieht sich innerhalb klar definierter Rahmenbedingungen in einer pädagogisch gestalten Umgebung. Der Ausbildungsabschnitt "Freiarbeit" stellt somit eine wichtige Säule in unserem Schulprogramm dar.

Alle Schüler unserer Schule werden in den Klassen 5,6 und 7 mit der Methode der freien Arbeit vertraut gemacht.
Dafür stellen in jeder Jahrgangsstufe unterschiedliche Fächer Stunden zur Verfügung. Die Schüler arbeiten in separaten Räumen,
der so genannten Freiarbeitszone, in die auch die Schülerbibliothek mit dem Lesesaal integriert ist.
Während des Lernprozesses werden die Schüler von ihrem Klassenleiter oder von Fachlehrern betreut und begleitet.
Die Materialien für die Freiarbeit werden von allen Fachlehrern/Fachkonferenzen zur Verfügung gestellt. Der Schüler kontrolliert seine Arbeit zunächst selbst, danach wird die Arbeit an die Fachlehrer weitergeleitet.

Einmal im Jahr treffen sich die Klassenleiter jeder Jahrgangsstufe in der Jahrestagung "Freiarbeit", um die bisherige Arbeit zu evaluieren und sich über Fragen der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung auszutauschen.

Im Schuljahr 2009/2010 erfolgte mit der Einrichtung von musisch und sportlich orientierten Klassen eine Umstrukturierung der Freiarbeit.

Ziele der Umstrukturierung sind
  1. Begabtenförderung in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Kunst, Naturwissenschaften
  2. Förderung aller Schüler
  3. Förderung der Schüler auf musischen und sportlichen Gebiet
Es erfolgt eine Differenzierung der Freiarbeit zwischen den Regelklassen und den musisch und sportlich orientierten Klassen.