Unsere Schule

Bischofswerda bildet das westliche Tor zur Oberlausitz. Es liegt inmitten des Lausitzer Hügellandes, nahe gelegen am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen B6 und B98, unweit entfernt von der Autobahn A4 und somit auf halber Strecke zwischen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und der Kreisstadt Bautzen. Daher ist es, auf dem Weg in den Südosten der Republik, kaum möglich einen Bogen um Bischofswerda zumachen.

Und inmitten dieser wunderschönen Kulturstadt liegt unsere Schule, das Goethe-Gymnasium Bischofswerda. Schon von Weitem eindrucksvoll ragt der Schulturm in den Himmel empor und kündigt die mächtigen Mauern dieses alten Bauwerks an. Ehemalige Schüler berichten immer wieder, dass bei namhaften Universitäten unser Gymnasium einen beachtlichen Ruf genießt.

Bereits im Jahr 1912 war die feierliche Weihe zur Eröffnung des königlich-sächsischen Lehrseminars für die Ausbildung von Schulamtskandidaten (Volksschullehrer). Neben dem Lehrerseminar tritt die Ausbildung von Schülern an der "Deutschen Oberschule zu Bischofswerda" heran. Der Übergang vom Lehrerseminar zur Deutschen Oberschule vollzog sich in den Jahren 1922 bis 1927. Im Zuge der Umstrukturierung des Sächsischen Bildungswesens im Freistaat entsteht 1991/92 der Schultyp Gymnasium. So wird aus der erweiterten Oberschule ein Gymnasium für Schüler vom fünften bis zum zwölften Schuljahr. Die Oberschule wird in "Städtisches Goethe-Gymnasium" umbenannt. Schulleiter ist seit dieser Zeit Herr Bodo Lehnig.
Bis zum 31. Dezember 2009 war unsere Schule in Trägerschaft der Stadt Bischofswerda. Mit dem 1. Januar 2010 erfolgte der Trägerwechsel zum Landkreis Bautzen und damit enfällt auch das Wort "Städtisch" im Schulnamen.

In einem modernen Freiarbeitsbereich werden die Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 individuell von ihren jeweiligen Klassenlehrern betreut. Die Schüler nutzen die Freiarbeit nicht nur, um sich neuen Lernstoff anzueignen, sondern vielmehr noch, um sich in diser Zeit mit neuen Lernmethoden auseinanderzusetzen. Dabei lernen sie Vieles, unter anderem Texte zu erschließen, in einer Gruppe zu arbeiten, Streitereien sachlich zu lösen, sich neue Ziele zu setzen, sich Wissen anzueignen, mit Nachschlagewerken umzugehen und neu erworbenes Wissen im Unterricht mit einzubeziehen und anzuwenden.

Für alle Schüler von der fünften bis zur zwölften Klassenstufe findet im Schuljahr eine fächerverbindende Unterrichtswoche statt. Aber auch für andere Fachbereiche hat sich einiges getan. So ist unter anderem der komplette Biologiebereich erneuert, modernisiert und mit neuen Hilfsmitteln ausgestattet worden.

In den zwei modern eingerichteten Informatikkabinetten mit schnellen und leistungsfähigen Computern wird den Schülern ein umfassender und sehr informativer Unterricht geboten. Je nach belieben können die Schüler auch in Freistunden oder in den Pausen in den "Medienecken" das Internet oder auch andere Programme nutzen. Viele Fachbereiche nutzen die neuen Möglichkeiten zur Wissensgewinnung und Unterrichtsgestaltung. Besonders der frühe Umgang der jüngeren Schüler mit Computern wird so stärker gefördert.

Unsere Schule bietet neben den genannten noch viele andere Lernmöglichkeiten für die Schüler. Die neue Sächsische Lehrplangeneration bietet verstärkt Möglichkeiten in den folgenden Jahren die Individualität und Stärken jedes einzelnen Schülers weiter zu entwickeln.